23. efas-Fachtagung 2026
Unter dem Titel »Feministische Ökonomie der Öffentlichen Finanzen nach der ‚Zeitenwende‘: Einnahmen und Ausgaben des Staates aus Geschlechterperspektive« widmet sich die 23. efas-Fachtagung am 4. Dezember 2026 an der HWR Berlin den geschlechtsspezifischen Auswirkungen staatlicher Finanz- und Haushaltspolitik.
Fr.
04.12.
09.00–18.00
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Campus Schöneberg
Haus B Aula
Badensche Straße 50–51
10825 Berlin
Anmeldung über das Formular unten
HTMI Berlin und efas-Netzwerk
WebsiteÖffentliche Haushalte sind in Zahlen gegossene Politik – doch ihre Auswirkungen auf die Geschlechter werden noch immer viel zu selten in den Blick genommen. Die 23. efas-Fachtagung fragt deshalb, welche geschlechtsspezifischen Verteilungswirkungen aktuelle finanz- und haushaltspolitische Entscheidungen haben: von Konsolidierungsmaßnahmen und Sondervermögen über EU-Förderpolitik bis hin zur Rentenreform.
Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis diskutieren, was eine feministische Finanz- und Haushaltspolitik leisten kann und welche Rolle Gender Budgeting dabei spielt. Ergänzt wird das Programm durch das efas-Forschungsforum und die Verleihung des efas-Nachwuchsförderpreises 2026.
Programm
9:15 Uhr | Begrüßung: HTMI der HWR Berlin & efas-Netzwerk
9:45 Uhr | Gender Impacts: Am Beispiel von Konsolidierungsmaßnahmen öffentlicher Haushalte und umweltschädlichen Subventionen
Dr. Margit Schratzenstaller, WiFo Wien/efas
10:30 Uhr | Keine Wirkung ohne Wirkungsfolgenabschätzung! Gender Budgeting in Österreich zwischen Anspruch und Realität
Sarah Beran & Magdalena Maad, Arbeiterkammer Wien
11:00 Uhr | Kaffeepause
11:15 Uhr | Analyse des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität aus Gleichstellungssicht - Methodik und erste Ergebnisse
Dr. Regina Frey, GIG (Gender-Institut für Gleichstellungsforschung) & Dr. Irene Savin Pimminger, defacto – sozialwissenschaftliche Forschung & Beratung
12:00 Uhr | Gender Budgeting in der Förderpolitik der Europäischen Union - am Beispiel des ESF
Henriette Meseke, Setup Gender Equality GbR
Moderation: Dr. Christine Rudolf, efas
12:30 Uhr | Lunch
14:00 Uhr | Grußwort: Prof. Dr. Jens Harmsdorf, Präsident der HWR Berlin
14:15 Uhr | UK Women's Budget Group: History and Current Activities
Prof. Diane Elson, University of Essex and Women´s Budget Group
14:45 Uhr | Vorschläge der Rentenkommission und mögliche Folgen für Frauen
Prof. Dr. Camille Logeay, HTW Berlin/efas
Moderation: Prof. Dr. Friederike Maier HWR Berlin/efas
15:15 Uhr | Kaffeepause
15:30 Uhr | Forschungsforum
- Dr. Anika Thym: Fürsorgliche Führung und emanzipatorische globale Governance
- Lisa Marie Strugholz: Androzentrismus in der Ökonomie – Eine feministische Analyse des Homo oeconomicus
- Finja Mailin Schneider: Mexico's Gender Violence Alert and Violence Against Women and Girls: Causal Evidence from a Difference-in-Differences Analysis
- Marie Vandenhirtz: A Dual Perspective on Poverty: Leisure and Income Constraints in the United States
Moderation: Prof. Dr. Ulrike Knobloch HWR Berlin/efas
17:00 Uhr | efas Nachwuchsförderpreis 2026
Laudatio: Prof. Dr. Miriam Beblo Universität Hamburg/efas
Amelie Kaupa: Was der Care-Gap-Messung entgeht: Secondary und Supervisory Care und ihre Bedeutung für den Gender-Care-Gap in Deutschland
17:45 Uhr | efas Treffen für Mitglieder und Interessierte
Moderation: Prof. Dr. Ulrike Knobloch HWR Berlin/efas
18:30 Uhr | Gemeinsames Abendessen (Selbstzahlerinnen)
Weitere Informationen und Anmeldung
Weitere Informationen finden sich hier: efas-netzwerk.de
Um Anmeldung wird gebeten.